Kreatin-Monohydrat: Dosierung, Wirkung und Mythen

Das am besten dokumentierte Sportsupplement: Wirkmechanismus, Ladephase, Erhaltungsdosis, Nierensicherheit und Qualitätskriterien.

Von Tomás Leal12 Min. LesezeitVeröffentlicht am 9/3/2026
Kreatin-Monohydrat: Dosierung, Wirkung und Mythen

01Das Wichtigste

  • Kreatin-Monohydrat ist das am besten untersuchte Leistungssupplement.
  • Es verbessert kurze, intensive Belastungen, wiederholte Sätze und das Trainingsvolumen.
  • Einfaches Protokoll: 3 bis 5 g täglich, jeden Tag, ohne Zyklen.

02Wirkmechanismus

Phosphokreatin regeneriert ATP nahezu sofort bei maximalen Belastungen. Höhere Muskelspeicher ermöglichen mehr Arbeit und schnellere Erholung zwischen den Sätzen.

03Dosierung

Standard: 3 bis 5 g täglich, Sättigung nach drei bis vier Wochen. Optionale Ladephase: etwa 20 g täglich über fünf bis sieben Tage, mit höherem Risiko für Magen-Darm-Beschwerden. Regelmäßigkeit zählt mehr als der genaue Einnahmezeitpunkt.

04Gewicht und Wasser

Kreatin erhöht das intrazelluläre Wasser: ein bis zwei Kilo in den ersten Wochen, kein Fett.

05Sicherheit

Bei gesunden Erwachsenen zeigen Langzeitbeobachtungen keine Nierenschäden. Bei Nierenerkrankung oder Dauermedikation ärztlichen Rat einholen.

06Produktauswahl

Mikronisiertes Monohydrat mit Reinheits- oder Antidoping-Zertifikat, ohne unnötige Zusätze, Preis pro Gramm reines Kreatin vergleichen.

07Fazit

Drei bis fünf Gramm täglich, kombiniert mit strukturiertem Training und ausreichend Protein. Informativer Beitrag, keine medizinische Beratung.

Von

Tomás Leal

Works with endurance athletes on periodised fuelling strategies.