Kurz erklärt 120 g Kohlenhydrate pro Stunde sind im Ausdauersport sichtbarer geworden. Die Menge wurde bei trainierten Athleten untersucht, ist aber kein allgemeines Ziel.
1. Warum der Wert im Trend liegt Übliche Empfehlungen liegen bei etwa 30–60 g/h und bis zu 90 g/h bei Belastungen über zweieinhalb Stunden. Veröffentlichungen von 2026 beschreiben 100–120 g/h, belegen aber keinen ausreichenden Leistungsvorteil über 90 g/h für alle. Das ist ein Forschungstrend, keine exakte Google-Trends-Messung.
2. Was dahintersteht Glukose und Maltodextrin nutzen überwiegend SGLT1, Fruktose GLUT5. Eine Kombination kann die Oxidation erhöhen. Aufnahme, Absorption und Oxidation sind jedoch nicht identisch; Überschüsse können Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen oder Durchfall auslösen.
3. Grenzen einer Einheitszahl Ein lockeres Training über 75 Minuten, ein Marathon und eine fünfstündige Radrunde verlangen unterschiedliche Strategien. Verträglichkeit bedeutet nicht Notwendigkeit. Laufbelastung, Hitze, Konzentration, Wasser und feste Nahrung verändern die Reaktion. Für Frauen, Anfänger und sehr lange Rennen sind die Daten begrenzt.
4. Individualisieren Unter einer Stunde ist Nahrung während der Belastung oft nicht nötig, wenn man gut versorgt startet. Zwischen einer und zweieinhalb Stunden sind 30–60 g/h ein üblicher Ausgangspunkt. Bei längeren Belastungen können trainierte Athleten schrittweise 60–90 g/h versuchen. Erst danach kommt 120 g/h infrage.
5. Formen Getränke verbinden Kohlenhydrate und Flüssigkeit. Gels sind kompakt, aber konzentriert. Vertraute Lebensmittel bringen Abwechslung. Kein Hydrogel garantiert bessere Leistung. Teste das konkrete Produkt im Training.
6. Darmtraining Die Verträglichkeit kann sich über mehrere Wochen verbessern. Wiederhole Tempo, Strecke, Temperatur und Getränke. Bei sehr langen Rennen helfen wechselnde Texturen und Geschmäcker oft mehr als eine einzige süße Formel.
7. Entscheidung Ist die Belastung lang und intensiv genug? Wurde die Menge in derselben Sportart getestet? Ist Trinken möglich und der Plan praktisch? Wenn nicht, beginne niedriger.
09FAQ ### Sind 120 g/h das neue Minimum? Nein, es ist eine untersuchte Menge für manche trainierte Athleten.
01Muss man Glukose und Fruktose mischen? Nein, vor allem bei hohen Mengen kann es sinnvoll sein.
Quellen
Peer-reviewte Studien und institutionelle Referenzen für diesen Artikel.
- 1Journal of Nutrition· 2026Systematische ÜbersichtsarbeitWahrscheinlich
athlètes d’endurance, revue narrative contemporaine
Quelle ansehen - 2Sports Medicine· 2026Systematische ÜbersichtsarbeitBegrenzt
athlètes d’endurance, revue des apports ultra-élevés
Quelle ansehen - 3Journal of Applied Physiology· 2026Randomisierte kontrollierte StudieBegrenzt
huit marathoniens masculins d’élite · 8 Teilnehmende
Quelle ansehen - 4Nutrients· 2020Randomisierte kontrollierte StudieBegrenzt
coureurs d’élite, marathon de montagne · 21 Teilnehmende
Quelle ansehen - 5International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism· 2011Offizielle LeitlinieGesichert
adultes pratiquant l’endurance
Quelle ansehen
Kommentare0 Kommentare
Noch keine Kommentare. Reagiere als Erster.
Melde dich an, um einen Kommentar zu hinterlassen. Anmelden
Von
Tomás Leal
Works with endurance athletes on periodised fuelling strategies.
Weiterlesen
Natriumbicarbonat im Sport: Belastungsart, Protokoll und Vorsicht
Von Tomás Leal8 Min. Lesezeit39
Kohlenhydrat-Mundspülung beim Ausdauertraining: Nutzen und Grenzen
Evidenz, vorsichtiger Test und Grenzen der Kohlenhydrat-Mundspülung.
Von Tomás Leal5 Min. Lesezeit32
Elektrolytgetränke: wann sind sie sinnvoll und wie vermeidet man zu viel Natrium?
Wann Wasser reicht, wann Elektrolyte helfen können und wie man Natrium, Zucker und Portionen ohne Individualdosis liest.
Von Claire Mercier12 Min. Lesezeit45

