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Langsames Atmen bei Alltagsstress: eine sanfte Pause

Eine fünfminütige Atemübung bei Alltagsstress mit klaren Grenzen und Vorsichtshinweisen.

Von Claire Mercier · Nutritionist, MSc7 Min. LesezeitVeröffentlicht am 11.09.2026
Quellen
4
Geprüfte Aussagen
3
Dominante Evidenz
Gesichert
Aktualität
11.09.2026
Langsames Atmen bei Alltagsstress: eine sanfte Pause

Langsames Atmen kann eine einfache Pause schaffen, wenn die Anspannung steigt. Es löst die Ursache von Stress nicht allein, bietet aber eine konkrete Möglichkeit, für einige Minuten langsamer zu werden, ohne möglichst tief atmen zu wollen.

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1. Was man erwarten kann

Atemübungen dienen vor allem der Regulation und Aufmerksamkeit. Eine systematische Übersichtsarbeit bei gesunden Erwachsenen beschrieb körperliche und psychologische Veränderungen im Zusammenhang mit langsamem Atmen. Die Mechanismen sind jedoch umstritten, und die Studien rechtfertigen keine Heilversprechen.

Eine weitere Übersichtsarbeit zur Zwerchfellatmung schloss nur drei Studien ein. Die Ergebnisse deuteten auf weniger Stress in physiologischen Messungen oder Fragebögen hin, doch Interventionen, Dauer und Methoden unterschieden sich. Die Evidenz bleibt daher begrenzt.

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2. Eine Übung für fünf Minuten

Wählen Sie einen Stuhl mit Rückenstütze, einen ruhigen Ort und eine stabile Haltung. Stellen Sie die Füße auf den Boden und lockern Sie Kleidung, die das Atmen behindert.

  1. 01Lassen Sie den Atem so bequem wie möglich in Richtung Bauch fließen, ohne einen großen Atemzug anzustreben.
  2. 02Atmen Sie sanft durch die Nase ein, wenn es angenehm ist, und ruhig durch den Mund aus.
  3. 03Zählen Sie beim Einatmen langsam von 1 bis 5 und beim Ausatmen erneut von 1 bis 5, wenn der Rhythmus natürlich bleibt.
  4. 04Üben Sie etwa fünf Minuten. Wenn das Zählen ablenkt, lassen Sie es weg und richten Sie die Aufmerksamkeit auf den Atem.

Diese Schritte folgen dem praktischen Prinzip des NHS. Sie sind keine Pflicht und keine Prüfung.

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3. Ohne zusätzlichen Leistungsdruck üben

Wählen Sie einen wiederholbaren Moment: vor einem Gespräch, nach dem Arbeitsweg, beim Nachhausekommen oder in einer Pause. Eine kurze, regelmäßige Übung lässt sich oft leichter beibehalten als eine lange Sitzung nur an schwierigen Tagen.

Achten Sie nur darauf, was sich verändert: Atemtempo, Schulterspannung, Unruhe oder Aufmerksamkeit. Erzwingen Sie kein bestimmtes Gefühl. Atemübungen können andere Wege der Stressbewältigung begleiten, etwa regelmäßigen Schlaf, Bewegung, realistische Planung und Kontakt zu vertrauten Menschen.

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4. Wann man aufhören und Hilfe suchen sollte

Erzwungenes, sehr tiefes oder schnelles Atmen kann Unwohlsein, Benommenheit oder Atemnot auslösen. Kehren Sie zur normalen Atmung zurück, setzen Sie sich hin und beenden Sie die Übung bei solchen Beschwerden.

Die Übung ist für alltäglichen Stress gedacht, nicht für eine diagnostizierte Angststörung, akute Atemprobleme oder einen Notfall. Wenn Stress anhält, Schlaf oder Alltag deutlich stört oder mit beunruhigenden Beschwerden einhergeht, sprechen Sie mit einer medizinischen Fachperson. Bei plötzlich starker Atemnot rufen Sie den Notruf.

05FAQ

01Brauche ich ein genaues Atemtempo? Nein. Das Zählen bis 5 ist ein praktischer Hinweis des NHS, kein allgemeines Ziel. Verlangsamen Sie nur, solange es angenehm bleibt.
02Behandelt langsames Atmen Angst? Die Studien untersuchen vor allem Stress sowie körperliche oder subjektive Messwerte. Sie erlauben nicht, diese Übung als Behandlung einer Angststörung oder eines anderen Leidens darzustellen.
03Was, wenn ich angespannter werde? Beenden Sie die Übung, atmen Sie natürlich und wählen Sie eine andere ruhige Tätigkeit. Wenn das Unwohlsein wiederkehrt oder Stress den Alltag dauerhaft beeinträchtigt, holen Sie Rat ein.
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Sources

  1. 01NHS, 2026 — https://www.nhs.uk/mental-health/self-help/guides-tools-and-activities/breathing-exercises-for-stress
  2. 02Hopper et al., 2019 — https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31436595
  3. 03Zaccaro et al., 2018 — https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30245619
  4. 04Mayo Clinic, 2024 — https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/stress-management/in-depth/relaxation-technique/art-20045368

Quellen

Peer-reviewte Studien und institutionelle Referenzen für diesen Artikel.

  1. 1NHS· 2026
    Offizielle LeitlinieGesichert

    adultes et grand public

    Quelle ansehen
  2. 2Mayo Clinic· 2024
    Gesichert

    grand public

    Quelle ansehen
  3. 3Hopper et al.· 2019
    Systematische ÜbersichtsarbeitBegrenzt

    adultes

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  4. 4Zaccaro et al.· 2018
    Systematische ÜbersichtsarbeitBegrenzt

    adultes en bonne santé

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Bald verfügbar

Von

Claire Mercier

Registered nutritionist focused on whole-food diets and metabolic health.

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